Die Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin, Homburg (Saar) wurde mit 5 bewertet, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste Bewertung ist. Es haben bisher 4 Patienten eine Bewertung abgegeben.
chinesische dermatologie
dr. med. katrin schumacher
Krankheitserreger überwiegt und solche, bei denen “Hitze” überwiegt. (Nähere Informationen hier.) Der bei
Neurodermitis unterschiedlich stark ausgeprägte Juckreiz wird aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin
(TCM) als Krankheitserreger “Wind” bezeichnet. Es gibt zahlreiche pflanzliche Arzneimittel, die speziell dazu dienen,
Juckreiz zu lindern.
Auch Akupunktur wird bei Neurodermitis eingesetzt, meist jedoch nur ergänzend zur chinesischen
Arzneimitteltherapie. Akupunkturpunkte werden entsprechend des Krankheitsmusters nach Traditioneller
Chinesischer Medizin (TCM) ausgewählt. So können Punkte gewählt werden, die besonders der Ausleitung von
Feuchtigkeit, Hitze oder Wind (und damit der Behandlung von Juckreiz) dienen. Akupunktur unterstützt allerdings
vor allem die Behandlung der Neurodermitis mit Heilkräutern. Es ist aus Sicht der Autorin nicht sinnvoll,
Akupunktur als alleinige Behandlungsmethode bei Neurodermitis einzusetzen. Um “Hitze” und “Feuchtigkeit” effektiv
auszuleiten, bedarf es dem Einsatz chinesischer Heilkräuter. Diese sind in der Lage, tief im Körper zu wirken und
auch nachhaltige Veränderungen zu bewirken.
Grade bei Neurodermitis ist es sinnvoll dem Patienten Ernährungsempfehlungen zu geben. So kann man die
Entstehung von Hitze und Feuchtigkeit durch Vermeidung bestimmter Lebensmittel vermindern und durch
besondere Auswahl anderer Substanzen deren Ausleitung fördern. Beispielsweise ist grüner Tee sehr gut geeignet,
um Feuchtigkeit und Hitze auszuleiten. Maisbarttee leitet ebenfalls Feuchtigkeit aus, sollte allerdings nicht
unkontrolliert im Selbstversuch über längere Zeit eingenommen werden.
Das therapeutische Vorgehen kann nur im direkten Gespräch mit dem Therapeuten für den Einzelfall festgelegt
werden. Die obigen Ausführungen können daher nur als Überblick über das Vorgehen in der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM) im Allgemeinen bzw. der chinesischen Dermatologie im Speziellen betrachtet werden.
Bei der Therapeutensuche ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass der Behandler auf die chinesische
Arzneimitteltherapie und darüber hinaus auf die Dermatologie nach TCM spezialisiert ist, denn in der Hautheilkunde
nach TCM entsteht eine Rezeptur direkt aus dem Hautbild des Patienten, so dass Zungen- und Pulsdiagnose fast
etwas in den Hintergrund rücken. Um dieses Hautbild direkt in eine Kräuterrezeptur übersetzen zu können, bedarf es
einer entsprechenden Schulung, weshalb man sich seinen Therapeuten sorgfältig auswählen sollte.
Allgemeines zu Chinesischen Heilkräutern:
Die chinesische Heilkunst ist eine über 2000 Jahre alte Tradition. Viele der damals genutzten chinesischen
Heilkräuter werden heute noch eingesetzt. Über die Jahrhunderte ist die Anzahl der verwendeten Arzneimittel
deutlich ausgeweitet worden. Das heißt bei einem Therapeuten sind im täglichen Alltag mehrere hundert
verschiedene pflanzliche, mineralische und tierische Arzneien in Verwendung. Durch individuelle Kombinationen der
Heilkräuter ist es möglich, die Rezepturen genau auf das Hautbild des einzelnen Patienten abzustimmen und im
Behandlungsverlauf anzupassen.
Zur Ärztin Dr. med. Katrin Schumacher:
Die Ärztin Dr. med. Katrin Schumacher hat ihr Studium der Humanmedizin in Homburg (Saar) und
München (LMU) abgeschlossen und am Institut für Sportmedizin Saarbrücken über ein Thema aus
dem Bereich der Kardiologie promoviert. Sie war als Assistentin und zur Facharztausbildung im
Institut für Pharmakologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (Saar) tätig.
Dr. med. Katrin Schumacher hat ihr mehrjähriges Postgraduiertenstudium Traditionelle Chinesische
Medizin (TCM) bei der Societas Medicinae Sinensis (SMS) in München, Hamburg und Zürich sowie
der Universität Witten-Herdecke 2012 mit dem CPC (Certified Physician of Chinese Medicine)
abgeschlossen.