verwechselt oder gleichgesetzt) oder seborrhoischer Psoriasis (Schuppenflechte) auf. Begünstigend auf die
Entstehung fettiger Haut (Seborrhö) wirken häufiges Schwitzen und atmungsinaktive Kleidung.
Aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wirkt warmes feuchtes Klima - auch unabhängig vom
Schwitzen - begünstigend auf die Entstehung fettiger Haut ein. Außerdem spielt bei diesem Beschwerdebild die
Ernährung wie bei nahezu keiner anderen Hauterkrankung eine entscheidende Rolle. Gerade fettige Nahrungsmittel
oder solche, die nach der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) die Entstehung von “Feuchtigkeit” und “Schleim”
im Körper fördern wie frittierte Speisen, Milchprodukte, Schweinefleisch, ... können die Talgbildung und damit die
Entwicklung fettiger Haut fördern.
Vereinfacht gesagt kann man die vermehrte Talgproduktion chinesisch in die Krankheitserreger “Feuchtigkeit” und
“Schleim” übersetzen.
Eine Schwäche im Verdauungstrakt ist hierbei häufig vorbestehend oder durch entsprechende Ernährung
mitbeeinflusst. Ernährungsempfehlungen sind allerdings in den meisten Fällen nicht ausreichend. So ist das Ziel, mit
chinesischen Heilkräutern die bereits entstandene Feuchtigkeit und den Schleim zu beseitigen und den
Verdauungstrakt zu stärken, um deren künftige Entwicklung zu verhindern. Auch die Akupunktur ist hier hilfreich, die
Wirkung der chinesischen Heilkräuter zu unterstützen.
Das therapeutische Vorgehen kann nur im direkten Gespräch mit dem Therapeuten für den Einzelfall festgelegt
werden. Die obigen Ausführungen können daher nur als Überblick über das Vorgehen in der Traditionellen
Chinesischen Medizin (TCM) im Allgemeinen bzw. der chinesischen Dermatologie im Speziellen betrachtet werden. Bei
der Therapeutensuche ist besonderes Augenmerk darauf zu legen, dass der Behandler auf die chinesische
Arzneimitteltherapie und darüber hinaus auf die Dermatologie nach TCM spezialisiert ist, denn in der Hautheilkunde
nach TCM entsteht eine Rezeptur direkt aus dem Hautbild des Patienten, so dass Zungen- und Pulsdiagnose fast
etwas in den Hintergrund rücken. Um dieses Hautbild direkt in eine Kräuterrezeptur übersetzen zu können, bedarf es
einer entsprechenden Schulung, weshalb man sich seinen Therapeuten sorgfältig auswählen sollte.
Allgemeines zu Chinesischen Heilkräutern:
Die chinesische Heilkunst ist eine über 2000 Jahre alte Tradition. Viele der damals genutzten chinesischen Heilkräuter
werden heute noch eingesetzt. Über die Jahrhunderte ist die Anzahl der verwendeten Arzneimittel deutlich ausgeweitet
worden. Das heißt bei einem Therapeuten sind im täglichen Alltag mehrere hundert verschiedene pflanzliche,
mineralische und tierische Arzneien in Verwendung. Durch individuelle Kombinationen der Heilkräuter ist es möglich,
die Rezepturen genau auf das Hautbild des einzelnen Patienten abzustimmen und im
Behandlungsverlauf anzupassen.
Zur Ärztin Dr. med. Katrin Schumacher:
Die Ärztin Dr. med. Katrin Schumacher hat ihr Studium der Humanmedizin in Homburg (Saar) und
München (LMU) abgeschlossen und am Institut für Sportmedizin Saarbrücken über ein Thema aus
dem Bereich der Kardiologie promoviert. Sie war als Assistentin und zur Facharztausbildung im
Institut für Pharmakologie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg (Saar) tätig.
Dr. med. Katrin Schumacher hat ihr mehrjähriges Postgraduiertenstudium Traditionelle Chinesische
Medizin (TCM) bei der Societas Medicinae Sinensis (SMS) in München, Hamburg und Zürich sowie
der Universität Witten-Herdecke 2012 mit dem CPC (Certified Physician of Chinese Medicine) abgeschlossen.
Die Praxis für Traditionelle Chinesische Medizin, Homburg (Saar) wurde mit 5 bewertet, wobei 1 die schlechteste und 5 die beste Bewertung ist. Es haben bisher 4 Patienten eine Bewertung abgegeben.
chinesische dermatologie
dr. med. katrin schumacher